Jubilee event of the Convivenza Foundation

"Managing Linguistic and Ethnic Diversity: Challenges and Opportunities" 

at the University of Zurich, on the 12th/13th of April 2018

In 2018, on the occasion of its anniversary, the Convivenza Foundation organized an international colloquium at the University of Zurich. The colloquium consisted of two academic panels and a public lecture.

During Panel I, national experts exchanged views on the subject of "Die Mehrsprachigkeit der Schweiz – Behauptete und/oder gelebte Wirklichkeit." During Panel II, international experts discussed the subject of "International measures promoting and protecting minorities". At the heart of the colloquium was the public lecture by Thomas Greminger, Secretary General of the Organisation for Security and Co-operation in Europe OSCE, on "The OSCE: Its role in maintaining peace and the rule of law in Europe".

The presentations of the colloquium will be published in the jubilee edition volume 5 of the Convivenza book series.

The speech of Thomas Greminger can be streamed here .

 

 

Öffentlicher Vortrag „Die Spracheninitiative im Kanton Graubünden“

in Chur, 24. November 2017

Am 24. November 2017 hielt Prof. Thomas Burri, Stiftungsratsmitglied, einen Vortrag über den Bundesgerichtsentscheid zur Bündner Spracheninitiative. Er äusserte, dass der Bundesgerichtsentscheid Schwächen hat. Doch diese liegen nicht etwas in der bundesgerichtlichen Argumentation. Sie finden ihre Ursache vielmehr in der Verfassung selbst. Der Entscheid und die gesamte Sachlage offenbaren, dass der dem schweizerischen Bundesstaat angeblich immanente Schutz sprachlicher Minderheiten sowie die Toleranz und die Rücksicht, auf welche die Verfassung baut, nicht ausreichen, um Selbstbestimmung, Freiraum und Schutz der sprachlichen Minderheiten vor Unterdrückung zu gewährleisten.

 

 

Summer School on Human Rights, Minorities and Diversity Management

Special Focus: Integration/Disintegration

in Bozen und Sta. Maria im Val Müstair, 20. Juni – 1. Juli 2016

in Zusammenarbeit mit der EURAC Bozen/Bolzano, der Universität Graz und der Middlesex University in London

Im Mittelpunkt der Summer School 2016 standen Vorlesungen, Diskussionsrunden und Workshops zum Thema Integration und Desintegration. Zwanzig Jungwissenschaftler aus der ganzen Welt tauschten sich mit Experten über Themen wie den BREXIT, die Integration von Migranten, die praktische Flüchtlingsarbeit und die Folgen des Klimawandels für indigene Völker aus. Die Stiftung Convivenza lud die Studierenden der Summer School für ein Wochenende in die Schweiz ein, um sie mit schweizerischen Ansätzen zum Schutz von Minderheiten und kultureller Vielfalt vertraut zu machen. Der Schwerpunkt lag auf den Themen „Integration der sprachlichen Vielfalt in der Schweiz“ und „Vermeidung von Desintegration: von Mediation und Beteiligung bis hin zu Selbstbestimmung“.

 

 

Treffen der „kleinen Völker Europas ohne eigenen Staat“

in Scuol, 23. – 25.  Oktober 2015

in Zusammenarbeit mit der EURAC Bozen/Bolzano, der Lia Rumantscha, dem Amt für Kultur des Kantons Graubünden und der Gemeinde Scuol

Das Treffen der kleinen Völker hat kleine Sprach- und Kulturgemeinschaften ohne Mutterstaat aus Europa zusammengebracht. Sie alle teilen ein wesentliches Merkmal: Sie kämpfen als Minderheiten ohne sprachlich-kulturelles Mutterland gegen das Verschwinden ihrer Sprache, ihrer Sitten und ihrer Bräuche. Dieses Seminar diente in erster Linie dem Erfahrungsaustausch, der Erkundung gemeinsamer Probleme und möglicher Lösungsansätze. Zusammen mit Experten verschiedener europäischer Minderheitenmedien wurden die Leitgedanken für eine Good Governance erarbeitet. Herzstück des Seminars bildete deren Verabschiedung in einer Deklaration.

 

 

Öffentlicher Vortrag „Crimea and Human Rights“

an der Universität Zürich, 22. Oktober 2015

in Zusammenarbeit mit dem Europa Institut an der Universität Zürich EIZ

Am 22. Oktober 2015 hielt Refat Chubarov, Vorsitzender des Medschlis, des Exekutivrates der Krim-Tataren, an der Universität Zürich einen Vortrag zum Thema „Crimea and Human Rights“. Chubarov möchte, dass die Welt das Leid seines Volkes nicht vergisst. Er selbst darf in den nächsten vier Jahren nicht in seine Heimat zurück. Im Rahmen seines Vortrages berichtete er über die geschichtlichen Hintergründe und die aktuelle Situation der Krim-Tataren und ihrer Medschlis. Im Anschluss an den Vortrag folgte eine Diskussionsrunde mit Dr. Gulnara Bekirova, Journalistin und Kommentator beim ersten Fehrnsesender der Krim-Tataren ATR und Mitglied des ukrainischen PEN-Zentrums.

 

 

Workshop "Strenghening Capacities of the Police Service in Multi-Ethnic Societies"

in Aktobe, Kasachstan, 5. – 7. Oktober 2015

in Zusammenarbeit mit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE und der Schweizer Mission in Kasachstan

Die Stiftung Convivenza sendete zwei Experten, Prof. Thomas Burri, Stiftungsratsmitglied, und Stephan Reinhardt, Polizeioberst a.D., an einen von der OSZE zum Thema "Strengthening Capacities of the Police Service in Multi-Ethnic Societies" organisierten Workshop in Kasachstan. Die beiden Experten sollten die Schweizer Erfahrung im Bereich spezifischer Probleme, die sich für die Polizeiarbeit aus der Präsenz von ethnischen Minderheiten ergeben, an höhere Polizeioffiziere aus Kasachstan weitergeben. Mittels konkreter Fallstudien versuchten sie ihnen die Art, wie die Polizei in der Schweiz an Minderheiten herangeht, näher zu bringen.

 

 

Summer School on Human Rights, Minorities and Diversity Management

Special Focus: Political Participation

in Bozen und St. Moritz, 23. Juni – 2. Juli 2014

in Zusammenarbeit mit der EURAC Bozen/, der Universität Graz und der Middlesex University in London

Die Summer School 2014 befasste sich mit dem Thema der Politischen Partizipation von Minderheiten, indigenen Völkern und Migranten. Die Teilnehmer besuchten Vorlesungen zu nationalen und internationalen Instrumenten zur Förderung der politischen Teilhabe der Minderheiten sowie den Herausforderungen und Barrieren, die ihre Teilhabe erschweren. Mit Experten diskutierten sie traditionelle und innovative Formen der politischen Partizipation. In der zweiten Woche der Summer School lud Convivenza die Studierenden in die Schweiz ein. Die Studierenden sollten hier mit der dem System der direkten Demokratie, dem föderalistischen Staatsaufbau und dem Sprachenrecht sowie der Sprachenpraxis bekannt gemacht werden.

 

 

Summer School on Human Rights, Minorities and Diversity Management

Special Focus: Self-determination

in Bozen, 24. Juni – 5. Juli 2013

in Zusammenarbeit mit der EURAC Bozen/Bolzano, der Universität Graz und der Middlesex University in London

Die Summer School 2013 befasste sich mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker. Dreissig Jungwissenschaftler aus der ganzen Welt diskutierten mit internationalen Experten über das Konzept von Nation und Volk, über Föderalismus, Regionalismus und verschiedene Autonomiemodelle sowie Unabhängigkeits- und Sezessionsbestrebungen. Die Stiftung Convivenza lud die Studierenden für ein Wochenende in die Schweiz ein, um von den schweizerischen Erfahrungen im Umgang mit dem Selbstbestimmungsrecht zu berichten. Im Mittelpunkt stand dabei die Abspaltung des Kantons Jura vom Kanton Bern. Dieser Abspaltungsprozess gilt als hervorragendes Beispiel für die Achtung des Selbstbestimmungsrechts.

 

 

Öffentlicher Vortrag „Die Kärntner Ortstafellösung – zweisprachige Ortstafeln als Lösung eines jahrzehntelangen Konflikts“

an der Universität Zürich, 6. März 2013

in Zusammenarbeit mit dem Europa Institut an der Universität Zürich EIZ

Am 6. März 2013 hielt Dr. Josef Ostermayer, österreichischer Staatssekretär für Medien und Koordination im Bundeskanzleramt, an der Universität Zürich einen Vortrag zum Thema „Die Kärntner Ortstafellösung – zweisprachige Ortstafeln als Lösung eines jahrzehntelangen Konflikts“. Die Lösung der Frage, wie man zusammenleben, wie man Gemeinsamkeit herstellen kann, hat ganz intensiv mit Sprache zu tun. Sie hat aber auch mit Schrift zu tun. In seinem Vortrag gibt Ostermayer einen Überblick über die Geschichte der Kärtner sowie die Bedeutung und den Verlauf des Kärnter Ortstafel-Konflikts.

 

 

Öffentliche Podiumsdiskussion „Minderheitenschutz: Chance oder Gefahr?“

an der Universität Zürich, 16. Januar 2013

in Zusammenarbeit mit dem Europa Institut an der Universität Zürich EIZ

Am 16. Januar 2013 fand die öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Minderheitenschutz: Chance oder Gefahr?“ mit Frau Dr. Gret Haller, ehem. Nationalrätin und Nationalratspräsidentin, und Prof. Dr. René Rhinow, ehem. Ständeratspräsident, an der Universität Zürich statt. Beide Referenten betonten die Wichtigkeit der Frage, wie eine Minderheit definiert wird. Frau Dr. Haller unterschied in diesem Zusammenhang zwischen identitären und politischen Minderheiten. In Abhängigkeit von der Definition kann Minderheitenschutz sowohl Chance als auch Gefahr sein. Minderheitenschutz ist in diesem Sinne kein entweder-oder-Modell. Es gilt vorsichtig zu unterscheiden.

 

 

Seminar "Repräsentativität und kulturelle Autonomie - Aktuelle Probleme der autochthonen Völker und der nationalen Minderheiten"

in Chur, 9./10. Dezember 2011

in Zusammenarbeit mit der EURAC Bozen/Bolzano

Während zwei Tagen diskutierten namhafte Sprachwissenschaftler aktuelle Fragen der europäischen Minderheitensprachen. Es haben sich verschiedene Modelle entwickelt, die den Anspruch erheben, die Angehörigen der autochthonen Sprachgemeinschaften ohne eigenen Staat sowie diejenigen der nationalen Minderheiten repräsentativ zu vertreten. Die Legitimität dieser Organisationsformen wird jedoch oft sowohl von deren Angehörigen wie auch von den staatlichen Behörden in Frage gestellt.  Das Seminar unternahm den Versuch, die Vielfalt der Organisationsformen zu beleuchten und nach Kriterien ihrer Legitimation zu suchen. Referate und Erfahrungsberichte von Vertretern der europäischen Minderheitensprachen veranschaulichten die Problematik.

 

 

Konferenz anlässlich des Jubiläums des Europarats "Forum Minority Protection towards Managing Diversity"

an der Universität Zürich, 29./39. April 2010

in Zusammenarbeit mit dem Europa Institut an der Universitzt Zürich EIZ, dem Schweizerischen Institut für Auslandforschung SIAF; unter der Schirmherrschaft des Schweizer Vorsitzes des Europarates

Die Konferenz unter dem Titel "Forum Minority Protection towards Managing Diversity" setzte sich mit der Frage auseinander, wie sich der heutige Minderheitenschutz zu einem zukunftsweisenden Modell des Umgangs mit gesellschaftlicher Vielfalt entwickeln könne. Höhepunkt der Konferenz bildete die Rede unter gleichnamigem Titel von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, in der sie die Bedeutung der Erfahrung der Schweiz im Umgang mit kultureller und sprachlicher Vielfalt betonte und auf die gemeinsamen Projekte mit der Stiftung CONVIVENZA hinwies. Das Anliegen, den Minderheitenschutz auf "neue" Minderheiten auszuweiten, fand in einer zum Abschluss der Konferenz verabschiedeten Deklaration ihren Niederschlag.

 

 

Kosovo I

in Laax, 18./19. Mai 2006

in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

Ende Mai sollte in Wien die fünfte Runde der durch die UN vermittelten Gespräche zwischen serbischen und albanischen Beamten um die Klärung des Status des Kosovo beginnen. Das Seminar, das von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey initiiert wurde, hatte zum Ziel, die Expertise der Schweiz in den Bereichen Demokratie, Föderalismus und Minderheitenschutz in diese Diskussion einzubringen. Serbische und kosovarische Beamten sollte mit den regional- und lokaldemokratischen Strukturen der Schweiz am Beispiel des Kantons Graubünden bekannt gemacht werden. Im Mittelpunkt standen die Erfahrungsberichte von Bürgern und Behörden. Darüber hinaus zeigte der Besuch einer Schule eindrücklich den offenen Umgang in den multisprachlich und -kulturell zusammengesetzten Klassen.

 

 

Kosovo II

in Bern und Zuoz, 23. – 27. Mai 2008

Anlässlich ihres Besuchs in Kosovo im März 2008 (nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo) lud Bundesrätin Micheline Calmy-Rey die Parlamentarische Kommission für die Rechte und Interessen der Volksgruppen und für Rückkehr (CRIC) zu einer Studienreise in die Schweiz ein. Damit solle ein Beitrag zur Umsetzung des Ahtisaari-Planes geleistet werden. Die Stiftung Convivenza wurde mit der Organisation und Durchführung dieser Studienreise beauftragt

Die 5-tägige Reise im Mai diente der Vorbereitung der Studienreise. Die Erwartungen der Kommission sowie weitere mögliche Gesprächspartner sollten identifiziert werden, um dann die thematischen Schwerpunkte der Studienreise festzulegen und das Detailprogramm auszuarbeiten.

 

 

Kosovo III: Studienreise „Managing Diversity in Kosovo“

in Bern und Zuoz, 31. Januar – 6. Februar 2010

in Zusammenarbeit mit der politischen Abteilung IV des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA

Auf Einladung von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und nach der 5-tägigen Reise im Mai 2008 zur Vorbereitung fand nun die Studienreise der Parlamentarischen Kommission für die Rechte und Interessen der Volksgruppen und für Rückkehr (CRIC) in Bern statt. Im Mittelpunkt der Studienreise stand der Erfahrungsaustausch mit der Schweiz. Die Kommission sollte einen Einblick in die Struktur und die Funktionsweise der schweizerischen Behörden auf allen drei Ebenen erhalten und dabei die schweizerischen Mechanismen im Umgang mit sprachlichen Minderheiten kennenlernen. Gleichzeitig sollte sie darin bestärkt werden, ihre Aufgaben im Kosovo wirkungsvoll umzusetzen.

 

 

Podiumsdiskussion zur Georgienkrise: Ursachen und Wirkungen

an der Universität Zürich, 1. April 2009

in Zusammenarbeit mit dem Europa Institut an der Universität Zürich

Im Nachgang zum Kaukasuskrieg 2008, ausgelöst durch den Streit Georgiens mit Südossetien, organisierte Convivenza einen Kurzvortrag zur Lage in Georgien. Andreas Gross, Nationalrat und Europarat-Berichterstatter sowie Wahlbeobachter in Georgien sprach zum Thema “Georgienkrise: Ursachen und Wirkungen”. Im Anschluss daran fand eine Podiumsdiskussion mit Max Schmid, ehem. Radiokorrespondent in Moskau, und Johann Bucher, a. Botschafter und Präsident der Stiftung, statt.

 

 

Course on International Protection of Human Rights - Protection of National Minorities

in Poznan, 31. August – 9. September 2009

in Zusammenarbeit mit dem Poznan Human Rights Centre, Institute of Legal Studies of Polish Academy of Sciences, und der Universität Strassburg

The Summer Course on International Protection of Human Rights, organized since 1992, has become one of the most recognized human rights shortterm courses held in Central and Eastern Europe. The main purpose of the Course is to educate young people in human rights at the academic level and help them to develop skills to act in the human fights field. Since 2007, the Course has undergone a process of specialization. It is now combining two substantive streams: 1) General Course on Human Rights and 2) Minority Protection Course. The latter is a problem of growing importance in both Europe and worldwide. Participants examined inter alia cases of conflict resolution concerning national minorities and developed practical skills in this field.   

 

 

Seminar „Minderheitenschutz und Konfliktlösung“

in St. Moritz, 3. – 5. Dezember 2008

in Zusammenarbeit mit dem Institut für Völkerrecht und ausländisches Verfassungsrecht der Universität Zürich

Im Mittelpunkt des dreitägigen Seminars zum Thema „Minderheitenschutz und Konfliktlösung“ in St. Moritz stand der Irak-Konflikt. Auch nach dem erklärten Kriegsende 2003 führen Spannungen zwischen verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppierungen zu Gewalt und bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Im Rahmen des Seminars diskutierten nationale und internationale Experten mögliche Institute des Minderheitenschutzes, um die Rechte der Minderheiten zu gewährleisten und ein gleichberechtigtes Zusammenleben der verschiedenen Gruppierungen zu ermöglichen.

 

 

Aromunen-Seminar

in Disentis, 25. – 28. Oktober 2007

in Zusammenarbeit mit der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen FUEV;

unter der Schirmherrschaft des Europarates, von Albanien Bulgarien, Mazedonien, Rumänien und Griechenland

Im Rahmen dieses Seminars befassten sich ca. 40 Teilnehmer mit der Frage einer koordinierten Zusammenarbeit der Aromunen in den fünf Staaten Albanien, Bulgarien, Mazedonien, Rumänien und Griechenland. Neben Grundsatzreferaten über die Geschichte der Aromunen, die Situation der Sami und deren Organisation einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sowie die Anstrengungen des Europarates berichteten Staatsvertreter der fünf Staaten und die Aromunen selbst über die aktuelle Situation in ihrem Land. Herzstück des Seminars bildete die Verabschiedung einer Verfassung für einen grenzüberschreitenden Rat der Aromunen. In naher Zukunft sollte eine erste Generalversammlung einberufen und ein konkretes Aktionsprogramm verabschiedet werden.

 

 

Konstituierende Sitzung

in Disentis, 11. Mai 2006

Nach langjährigen Vorarbeiten wurde die Stiftung CONVIVENZA am 11. Mai 2006 in Disentis im Rahmen einer festlichen Sitzung gegründet. Der Spiritus Rector der Stiftung, Prof. Dr. Daniel Thürer, erläuterte in seinem einleitenden Referat die Motive und Ziele der Stiftung. Der Präsident des Stiftungsrates, Botschafter Johann Bucher, ordnete die geplante Tätigkeit in die Tradition der „Guten Dienste“ unseres Landes ein. CONVIVENZA will nicht schweizerische Lösungen als „Rezepte“ exportieren, sondern einen Gesprächsrahmen bieten, in dem sich die Verständigungschancen zwischen konfligierenden Mehrheiten und Minderheiten verbessern. Zudem soll das Zentrum die theoretische Arbeit in der Entwicklung weiterer Formen des Minderheitenschutzes vorantreiben.